SteelProfil-Geschäftsführer Piotr Engelbrecht bei einer Debatte von Puls Biznesu

Piotr Engelbrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung von SteelProfil sp. z o.o., nahm an der von Puls Biznesu organisierten Debatte Gazele Biznesu teil. Das Thema lautete: „Investieren oder abwarten? Polnische Unternehmer zwischen einer beispiellosen Wachstumschance und geopolitischen Risiken.“

Piotr Engelbrecht, Wojciech Przybył, Mirek Soper und Patryk Ustrzycki bei der Gazele-Biznesu-Debatte von Puls Biznesu 2026An der Debatte beteiligten sich Vertreter verschiedener Bereiche der polnischen Wirtschaft, darunter Alior Bank SA, MakoLab S.A., Wizjo und SteelProfil sp. z o.o. Im Mittelpunkt standen geopolitische Unsicherheit, Betriebskosten, Finanzierungsmöglichkeiten, verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen und die Bedeutung neuer Technologien für die Unternehmensentwicklung.

Vorsicht, Effizienz und Investitionen

Ein zentrales Thema war der veränderte Blick der Unternehmer nach dem Aufschwung während und nach der Pandemie. Piotr Engelbrecht stellte fest, dass viele Unternehmen nach der Pandemie hohe Umsätze und einen leichteren Zugang zu Kapital verzeichneten. Die folgenden Jahre verlangten jedoch mehr Vorsicht, Kostenkontrolle und eine stärkere Konzentration auf Effizienz.

„Nach der Pandemie erlebten Unternehmer eine gute Zeit: Kapital war verfügbar, und die Umsätze stiegen. Seit zwei Jahren zahlen sie jedoch die Rechnung für diese Boomjahre und lernen, effizienter, sparsamer und vorsichtiger zu wirtschaften“, erklärte Piotr Engelbrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung von SteelProfil.

Aus Sicht von SteelProfil zeigt die Marktlage, dass Investitionen nicht mehr nur der schnellen Vergrößerung des Unternehmens dienen können. Zunehmend geht es darum, die Widerstandsfähigkeit zu stärken, Abläufe zu verbessern, Bearbeitungszeiten im Kundenservice zu verkürzen und Ressourcen besser zu nutzen.

Künstliche Intelligenz als praktische Unterstützung

Piotr Engelbrecht als Experte bei der Debatte von Puls BiznesuAuch künstliche Intelligenz war ein wichtiges Gesprächsthema. Die Teilnehmer betonten, dass KI in Unternehmen immer häufiger die Testphase verlässt und praktisch eingesetzt wird.

Piotr Engelbrecht erläuterte, dass SteelProfil eigene text- und sprachbasierte KI-Agenten entwickelt. Diese unterstützen die tägliche Arbeit, unter anderem bei der Angebotserstellung und Kundenbetreuung.

„Wir haben in unserem Unternehmen ein eigenes System aus text- und sprachbasierten KI-Agenten aufgebaut, die täglich 200 Angebote erstellen. Dadurch können wir die Kosten der Kundenbetreuung senken und unseren Kunden zugleich einen Mehrwert in Form einer blitzschnellen Preisermittlung bieten“, sagte Piotr Engelbrecht.

Automatisierung bedeutet für SteelProfil, das Team von besonders häufig wiederkehrenden Aufgaben zu entlasten. Die Beschäftigten können sich dadurch auf Bereiche konzentrieren, die Erfahrung, Kundenbeziehungen, technisches Wissen und verantwortliche Entscheidungen erfordern.

Das Internet als großer Marktplatz für KI-Assistenten

Piotr Engelbrecht verwies außerdem auf eine grundlegende Veränderung, die künstliche Intelligenz im Onlinehandel auslösen könnte:

„Mit der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz werden große E-Commerce-Plattformen an Bedeutung verlieren und zunehmend entbehrlich werden. Denn das gesamte Internet wird zu einem großen Marktplatz für KI-Assistenten, die das Angebot jedes einzelnen Onlineshops analysieren“, so die Einschätzung von Piotr Engelbrecht.

Das könnte das Modell des Onlinevertriebs deutlich verändern. Kunden müssten nicht mehr selbst zahlreiche Websites durchsuchen und Angebote vergleichen. KI-Werkzeuge könnten Preis, Verfügbarkeit, Produkteigenschaften, Zuverlässigkeit des Anbieters und Lieferbedingungen für sie prüfen. Für Unternehmen wie SteelProfil bedeutet dies, Produktdaten noch besser zu strukturieren, Anfragen schnell zu bearbeiten und Vertrauen in digitalen Kanälen aufzubauen.

Verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen für Wachstum

Die Debatte behandelte auch die Stabilität der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Unternehmer können sich an veränderte Märkte anpassen, brauchen dafür aber vorhersehbare Regeln. Häufige Änderungen, insbesondere bei Steuern, Unternehmensnachfolge und Verwaltungspflichten, verringern die Bereitschaft zu langfristigen Investitionsentscheidungen.

Piotr Engelbrecht nannte unter anderem Familienstiftungen und Änderungen bei der pauschalen Besteuerung. Der Staat sollte Unternehmertum seiner Ansicht nach sowohl fördern als auch stabilisieren.

Unternehmertum in unsicheren Zeiten

Die Debatte Gazele Biznesu verdeutlichte, dass polnische Unternehmen heute unter Bedingungen arbeiten, in denen Investitionsentscheidungen mehr Umsicht erfordern als noch vor einigen Jahren. Gerade deshalb gewinnen Kontinuität, Prozessoptimierung, Technologie und eine schnelle Reaktion auf Veränderungen an Bedeutung.

Wir danken Puls Biznesu für die Einladung und den Erfahrungsaustausch mit Vertretern der polnischen Wirtschaft.

Der vollständige Bericht erschien bei Puls Biznesu: zum Bericht.

Fragen Sie nach Materialien für Ihr Bauvorhaben

Nennen Sie uns das gewünschte Material, die Menge und den Lieferort. Das SteelProfil-Team erstellt ein Angebot passend zu Ihrer Anfrage.

Telefon: +48 500 409 109

ANGEBOT ANFORDERN!



+48


Passende Produkte im SteelProfil-Shop