Auszug aus den Geschäftsbedingungen des SteelProfil-Onlineshops.

Widerruf eines Fernabsatzvertrags

  1. Verbraucher können einen im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag über online gekaufte Waren innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen.
  2. Die Frist nach Ziffer 1 beginnt, sobald der Verbraucher oder eine von ihm benannte Person, die nicht der Beförderer ist, die Ware erhalten hat.
  3. Umfasst ein Vertrag mehrere Waren, die getrennt, in Teilsendungen oder in Teilen geliefert werden, beginnt die Frist nach Ziffer 1 mit dem Erhalt der letzten Ware, Teilsendung oder des letzten Teils.
  4. Der Verbraucher kann den Vertrag widerrufen, indem er dem Verkäufer seinen Entschluss mitteilt. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt es, die Erklärung vor Ablauf der Frist abzusenden.
  5. Die Erklärung kann per Post, per Fax, per E-Mail an die E-Mail-Adresse des Verkäufers oder über dessen Website übermittelt werden. Die Kontaktdaten des Verkäufers stehen in § 3 der Geschäftsbedingungen. Der Verbraucher kann das Musterformular in Anlage 1 der Geschäftsbedingungen oder das dem polnischen Gesetz über die Verbraucherrechte vom 30. Mai 2014 beigefügte Muster verwenden. Die Verwendung des Formulars ist freiwillig.
  6. Wird der Widerruf elektronisch erklärt, bestätigt der Verkäufer den Eingang unverzüglich per E-Mail an die vom Verbraucher angegebene Adresse.

7. Folgen des Widerrufs

  1. Nach dem Widerruf eines Fernabsatzvertrags gilt der Vertrag als nicht geschlossen.
  2. Der Verkäufer erstattet dem Verbraucher unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung, alle geleisteten Zahlungen einschließlich der Lieferkosten. Ausgenommen sind Mehrkosten, die dadurch entstanden sind, dass der Verbraucher eine andere als die vom Verkäufer angebotene günstigste Standardlieferung gewählt hat.
  3. Für die Rückzahlung verwendet der Verkäufer dasselbe Zahlungsmittel wie bei der ursprünglichen Transaktion, es sei denn, der Verbraucher stimmt ausdrücklich einer anderen, für ihn kostenfreien Lösung zu.
  4. Der Verkäufer kann die Rückzahlung zurückhalten, bis er die Ware zurückerhalten hat oder der Verbraucher den Nachweis der Rücksendung erbracht hat. Maßgeblich ist der frühere Zeitpunkt.
  5. Der Verbraucher hat die Ware unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen nach Mitteilung des Widerrufs an die in den Geschäftsbedingungen angegebene Adresse des Verkäufers zurückzusenden. Die Frist ist gewahrt, wenn er die Ware vor ihrem Ablauf absendet.
  6. Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, auch wenn die Ware aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht auf dem normalen Postweg zurückgesandt werden kann.
  7. Der Verbraucher haftet nur für einen Wertverlust der Ware, der auf einen Umgang zurückzuführen ist, der zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht erforderlich war.
  8. Kann eine Ware aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht auf dem normalen Postweg zurückgesandt werden, enthält die Produktbeschreibung im Shop einen entsprechenden Hinweis und Angaben zu den Rücksendekosten.

16. Verträge, bei denen dem Verbraucher kein Widerrufsrecht zusteht

  1. Verträge über nicht vorgefertigte Waren, die nach den Vorgaben des Verbrauchers hergestellt werden oder auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
  2. Verträge über versiegelt gelieferte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nach dem Öffnen nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
  3. Verträge über Waren, die schnell verderben können oder deren Haltbarkeit kurz ist.
  4. Dienstleistungsverträge, wenn der Verkäufer die Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vollständig erbracht hat und der Verbraucher vor Beginn darüber unterrichtet wurde, dass er mit vollständiger Erbringung sein Widerrufsrecht verliert.
  5. Verträge, bei denen der Preis oder die Vergütung von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Verkäufer keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können.
  6. Verträge über Waren, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt werden.
  7. Verträge über alkoholische Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die erst nach 30 Tagen geliefert werden können und deren Wert von Marktschwankungen abhängt, auf die der Verkäufer keinen Einfluss hat.
  8. Verträge über Ton- oder Bildaufnahmen oder Computersoftware in versiegelter Verpackung, wenn die Verpackung nach der Lieferung geöffnet wurde.
  9. Verträge über die Lieferung von Zeitungen, Periodika oder Zeitschriften mit Ausnahme von Abonnements.
  10. Verträge über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn die Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat und der Verkäufer ihn zuvor über den Verlust des Widerrufsrechts informiert hat.